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Das fetale Alkoholsyndrom ist die häufigste Ursache für geistige Behinderungen, die nicht genetisch bedingt sind. Das Syndrom ist so alt wie der Gebrauch von Alkohol. Viele Kinder mit FASD in Deutschland wachsen in Pflege- oder Adoptivfamilien auf. Im Allgemeinen ist das Aufwachsen der Kinder mit äußerst anspruchsvollen Herausforderungen für die Familie verbunden. Die Eltern kämpfen darüber hinaus mit den Schwierigkeiten der Anerkennung der Schädigung in ihrem sozialen Umfeld, da Kinder und Erwachsene mit FASD oft auf den ersten Blick als „kerngesund“ wahrgenommen werden.

Alkohol in der Schwangerschaft

Der Verein

Der Bremer Verein faspektiven e.V. ist im Jahr 2012 entstanden und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Betreuungskonzepte für Erwachsene mit FASD mit zu entwickeln, individuelle dynamische Modelle dazu zu entwerfen und dabei möglichst unabhängig von Trägerinteressen, dafür aber im Interesse der Betroffenen auf politischer und individueller Ebene zu wirken.

 

Der Verein möchte den Betroffenen dabei helfen, einen möglichst eigenständigen und sicheren Lebensalltag zu gestalten.

 

Die Vereinsziele

Oberstes Ziel des Vereins ist es, das gesetzliche verankerte Grundrecht auf gesellschaftliche Teilhabe von Erwachsenen mit FASD voranzutreiben. Die jahrelangen Erfahrungen der aktiven Mitglieder des Vereins gewährleisten die Kompetenz, Schwachstellen der Hilfesysteme zu identifizieren und Innovationen einzubringen.

 

Aufklärung und Bekanntmachung der

Problematik FASD bei Erwachsenen

 

ein individuelleres und weniger

standardisiertes Hilfeverständnis

 

bessere Vernetzung zwischen

verschiedenen Organisationen

 

neue Perspektiven für Erwachsene mit FASD

durch angepasste und innovative Betreuungskonzepte in Kooperation mit erfahrenen Einrichtungen

Ein individueller

Hilfeplan

Einen Königsweg oder „das Konzept“ zur Betreuung von Menschen mit FASD gibt es nicht und wird es vermutlich auch nicht geben können. Diese Tatsache stellt für fast alle Betreuungseinrichtungen eine Herausforderung dar, weil sie der gewollten Standardisierung und der Effizienz von Betreuungsmodellen entgegensteht.

 

Für uns steht der Betroffene mit seinen persönlichen Stärken und Bedarfen im Vordergrund. Wir möchten einen individuellen Hilfeplan für junge Erwachsene mit FASD erreichen.

Als Leitfaden dienen uns drei Hilfesäulen.

Die drei Säulen der Hilfe

Die Pflegesäule beinhaltet die besondere Begleitung in Bezug auf Ernährung, Gesundheit, Hygiene und Haushalt. Nach Bedarf wird zum Beispiel ein Pflegedienst beauftragt, den Klienten regelmäßig aufzusuchen, um gemeinsam mit ihm Haushaltsaufgaben, Einkauf und persönliche

Hygiene zu erledigen. Zentral ist dabei die aktive Beteiligung des Klienten an allen Arbeitsprozessen.

Durch die Sozialpädagogische Säule wird dem/der zu betreuenden Klienten/in Unterstützung und kontinuierliche Begleitung bei der Erledigung alltäglicher Herausforderungen gesellschaftlicher Teilhabe gesichert. Die Sozialpädagogische Fachkraft koordiniert die beiden weiteren Säulen.

Die Freizeitpädagogische Säule beinhaltet die Begleitung des Klienten zu Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und darüber hinaus die Motivation zur sinnvollen Gestaltung der Freizeit außerhalb der eigenen vier Wände. Nach Bedarf wird hierzu auf Honorarbasis einer pädagogischen Kraft oder studentischen Hilfskraft der Auftrag erteilt.

 

Entwicklung einer Koordinationsstelle FASD im Zusammenhang und Kooperation mit dem Aufbau einer Bremer FASD-Ambulanz

 

zweiwöchige Fortbildungsveranstaltung für Fachkräfte in Kooperation mit zwei Bremer Trägern in 2014 und 2015

Fachtagung „Grenzgänger“ in Kooperation mit zwei Bremer Einrichtungen

Beginn eines äußerst erfolgreichen Pilotprojektes für einen jungen Erwachsenen in ambulant betreuter Wohnform

Vereinsgründung in Bremen

2012

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2014

2012